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Kanzlei Kampmann
Kanzlei Kampmann
INFOS - MIETER

Als Mieter haben Sie zwar Pflichten, aber auch weitreichende Rechte. Bei Problemen im Zusammenhang eines Mietverhältnisses berät Sie Ihr Anwalt. Er schätzt er Ihre Erfolgsaussichten ein und nimmt ausschließlich Ihre Interessen wahr.

Der Mietvertrag
Mündliche Mietverträge sind durchaus erlaubt. Besser ist aber immer die Schriftform. Dafür üblich sind Formularmietverträge (Musterverträge). Ungelesen sollten sie einen Mietvertrag natürlich nie unterschreiben. Am sichersten ist es, ihn von Ihrem Anwalt auf Herz und Nieren prüfen zu lassen.

Mieterhöhung
Bei allgemeinen Mieterhöhungen muss sich der Vermieter auf jeden Fall an bestimmte Verfahren halten. Notwendige Reparatur- bzw. Sanierungsarbeiten darf er nicht auf die Miete umlegen. Modernisiert er aber z.B. die Wohnung und erhöht damit den Wohnwert, kann er die Miete anheben. Um welchen Betrag und in welchem Fall - das weiß Ihr Anwalt. Er kennt zum Beispiel den Mietspiegel, der über die ortsübliche Vergleichsmiete informiert, die Miethöhe also, die für vergleichbaren Wohnraum zulässig ist.

Schönheitsreparaturen
Häufig werden in Vertragsklauseln dem Mieter Pflichten auferlegt, von Zeit zu Zeit Renovierungsarbeiten und Schönheitsreparaturen durchzuführen.. Dabei müssen Sie sich an übliche Fristen halten: Bäder und Küchen brauchen den Pinselstrich häufiger als Wohn- und Schlafzimmer. Oftmals übervorteilen jedoch diese Vertragsklauseln den Vermieter und sind daher unwirksam.
Ihr Anwalt prüft die Wirksamkeit solcher Klauseln.

Kündigung des Mietverhältnisses
Nicht selten ist eine vermieterseitige Kündigung tatsächlich wirksam. In jedem Fall muss der Vermieter schriftlich kündigen, Kündigungsgründe nennen und eigenhändig unterschreiben. Sie können einer Kündigung widersprechen, wenn sie eine Härte bedeutet, die sich nicht durch berechtigte Interessen des Vermieters rechtfertigen läßt.
Aber das sind nur einige Möglichkeiten, wie Sie eine ungerechtfertigte Kündigung unwirksam machen können. Lassen Sie sich von Ihrem Anwalt beraten.
Es gibt natürlich auch berechtigte Kündigungen. Zum Beispiel, wenn Sie die Miete einfach nicht mehr bezahlen oder andere Mieter tyrannisieren.

Eine Kündigung des Vermieters wegen Eigenbedarfs ist nur dann wirksam, wenn er die Wohnung aus plausiblen Gründen für sich oder Angehörige benötigt und die Gründe Ihnen gegenüber ausreichend darlegt.

Ein weiterer Fall sind erforderliche Umbauten in der Wohnung.

Auch wenn Ihre Mietwohnung in Eigentum umgewandelt und dann verkauft wird, muss der Käufer in aller Regel drei, in Ballungsgebieten fünf Jahre Eigentümer sein, bis er Ihnen wirksam kündigen kann. Das Mietrecht aber kann noch weiter gehen. Besonders, wenn die Räumung eine besondere Härte darstellt. Falls der Besitzer Ihrer Wohnung einen Eigenbedarf nur vortäuschen will, macht Ihr Anwalt ihm unmissverständlich klar, wie teuer ihn ein möglicher Schadenersatz zu stehen kommt.